Kennt wohl jeder im Moment die diversen mails zu den sog. Kursraketen, die tollen “Anleger Tipps” sollen Leute dazu bewegen sich Aktien zu kaufen und damit den Kurs in die Höhe zu treiben. Die Spammer haben sich natürlich im Vorwege reichlich mit Aktien eingedeckt und warten dann bis der Kurs steigt verkaufen dann Ihre Aktien und machen dicke gewinne.
Aktuell wird die K&M MOEBEL AG fleißig beworben und das schlimme ist das ganze funktioniert auch noch:

Bild: Finanzen.net
Heute bekam ich einige 100 Mails wo man mich für den Sapm veantwortlich gemacht hat, hier die ganze Geschichte
In den USA wurden jetzt sogar 35 durch Spam beworbende Aktien für mind. 10 Tage vom Handel ausgesetzt. Auch mit Aktien von Adori, Artstor, Agiv, Popnet hat das ganze funktioniert.
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super – endlich jemand der den scheiss mal öffentlich macht – das ist kein spass mehr, sondern ein verbrechenm die leute gehören inden knast – das ist nämlcih betrug!
Kommentar: norman – 17. März 2007 @ 00:28
Löschen Sie meine eMail Adresse info@xxx.de aus Ihrem eMail Verteiler!!! Löschen!!!
Ich werde Sie soooo lange kontaktieren bis Sie die eMail Adresse Löschen!!!
Chartanalyse: Geld verdienen mit der Aktie des Monats:
K&M MOEBEL Aktiengesellschaft
Hallo lieber Aktienfreund!
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich folgende Aktien ins Depot zu legen:
K&M MOEBEL AG
Aktueller Kurs: 7 Cent
Sieben-Tage-Ziel: 32 Cent
Vier-Wochen-Ziel: 1,10 Euro
Sechs Monate-Ziel: 4,60 Euro
WKN: 630300
ISIN: DE0006303001
Streubesitz: 83,26% (Hohes Kurspotential)
Bewertung: Unbedingt Kaufen
Diese empfohlene Aktie ist die absolute Kursrakete des Monats.
Mit freundlichem Gruss,
Marc Herold
Chefredakteur
Investment Reports Online
Disclaimer: Dies ist keine Kaufempfehlung. Der Tipp beruht auf Chart reiner
Chartanalyse.
Der Handel mit Aktien dieser Art ist hoch spekulativ. Das sollte jeder
wissen, der in diese
Nebenwerte investiert. Fragen Sie Ihren Anlageberater. Auf der anderen
Seite kann es
Ihnen auch Freude bereiten, beim Kursanstieg von mehreren Prozent zu
verdienen.
Investieren Sie nie zu viel und nehmen Sie auf keinen Fall einen Kredit zum
Aktienkauf
auf. Erst Recht nicht, wenn es sich um diese hochspekulativen
Pennystock-Aktien handelt
Kommentar: info@xxx.de – 18. März 2007 @ 16:51
Find ich auch gut, dass sich jemand dazu äußert. Mein ganzes Email-Fach ist ständig voll von solchen “Geheimtips” aus Amerika. K&M Möbel ist die erste deutsche Aktie, mit der man es probiert. Bloß die Finger weg von solchen Aktien!
Kommentar: Ritchie – 18. März 2007 @ 19:15
Ich rufe viele Postfächer ab und habe auch einige Hundert dieser Spam-Mails bekommen. Ohne das Problem verharmlosen zu wollen: Dieses Phänomen führt einer breiten Masse von Menschen endlich mal vor Augen, welch trivialen Phantasien wirtschaftliche Vorgänge, von denen mitunter tausende Arbeitsplätze abhängig sind, unterliegen..
Kommentar: Chupa – 19. März 2007 @ 00:39
Gibt’s die Firma überhaupt? Oder sch…en nur irgendwelche Pseudoanleger unsere Postfächer voll? Verbrecher an den Pranger und gesteinigt!
Kommentar: loewe64 – 19. März 2007 @ 09:40
Die K&M Möbel AG ist ein europaweit tätiger Hersteller von Markenmöbeln sowie NoName-Ware für alle Wohnbereiche. Die Aktivitäten gliedern sich in die Geschäftsbereiche Aufgebaute Möbel und Mitnahmemöbel. Der Vorstand der K&M Möbel AG stellte am 02.09.2003 beim zuständigen Amtsgericht Bielefeld Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens wegen Zahlungsunfähigkeit
Kommentar: F.Wenzel – 19. März 2007 @ 09:50
K&M Möbel AG stellt Insolvenzantrag
Link
naja……die Website der Firma….
http://www.km-moebel.de/
Finger wech!!
Kommentar: Johhny Bravo – 19. März 2007 @ 10:50
Klar Finger weg von Pennystocks! Aber wenn es so einfach wäre. Gibt immer wieder Zocker.
Kommentar: Walter Trauth – 06. Mai 2007 @ 23:15
Die Manipulation kann auch in die andere Richtung gehen, sprich jemand schickt Spammails mit Kaufempfehlungen, in der Spekulation diese Aktie gerät in Verruf oder unter Druck.
Kommentar: Christos Vittoratos – 26. Juni 2007 @ 23:16
Über einen ähnlichen Spam habe ich mal ausführlich in meinem Blog berichtet (http://www.investmentsparen.ne...rces-und-exeter-ressource.html). Mit dem Ergebnis, dass ich einige Zeit später zum Keyword des Herausgebers dieser Pusher-Postile rankte, was diesen dazu veranlasste, mir per Mail aufs beleidigendste und übelste zu drohen. Getreu dem Motto: getretene Hunde bellen, hab ich mir daraufhin die Freiheit genommen, den Mailverkehr mit diesem netten Herren zu kommentieren. Das ganze funktioniert in dieser Form nur in Deutschland, weshalb sich auch der Ausdruck vom “stupid german money” etabliert hat.
Kommentar: Daniel – 29. September 2007 @ 22:12